Nach dem sportlichen Freitag durfte es mal wieder ein wenig gemach zugehen und Schwiegermama machte uns schon seit längerer Zeit neugierig auf das Schottental in der Hersbrucker Schweiz nähe Ahlfeld gelegen, welches auch an einer guten Wirtschaft liegt. Außerdem wollte sie gerne die Sumpfdotterblume blühen sehen und bei der guten Wetterlage musste schnell ein Termin her. Und nachdem ihre ganzen Freundinnen langsam fußlahm sind, gingen wir mit ihr auf diese Wanderung. Wir kennen ja viele Pfade vom MTBen - nicht so das Schottental! Das Wetter spielte mit und Jürgen bestritt die 86km Anfahrt mit dem Rennrad und wir trafen bis auf 5 Minuten Unterschied nahezu zeitgleich am Wanderparkplatz ein. Los ging es auf einen breiteren Weg als Aufstieg vorbei an dieser schönen Kulisse.
Nach 2 Stunden Einkehr und einem Maß Bier (nur für mich) ging es wieder Tal abwärts. Mir fiel es mit dem Bier in den Beinen nicht wirklich leicht, die Beine waren schwer. Aber da war sie: die Sumpfdotterblume zu Hauf hier in ihrer gelben Blütenpracht.
Das Tal ist wirklich einsam und wildromantisch, fast ein bisschen zu kurz.
Auch die Bachdurchquerungen bestitt meine 79jährige Schwiegermama ohne Probleme und tänzelte gekonnt über die Steine :-)
Was war das nochmal für ein Zeugs??? Ich bin ja so vergesslich!
Hier dann aber das Wiesenschaumkraut.
Der Sonntag wurde wieder beim Sunday-Morning-Ride bestritten, diesmal nur für mich. Jürgen wollte die Kirschblüte in der Fränkischen Schweiz nicht verpassen und fuhr auf 155km viele Kirschplantagen ab. Für mich waren es nur ca. 70km. Die Beine waren zwar nicht mehr so gut, aber die Kraft war da. Wahnsinn!
Abends bereitete ich noch den gewünschten Eisenbahnkuchen für meinen kleinen Eisenbahnfan vor. Den hatte er sich letztes Jahr schon gewünscht, aber da hatte ich 40 Grad Fieber und ich musste ihn vertrösten.
Wir weckten ihn mit Geburtstagslied und beim Anblick des Kuchens wischte er sich ein paar Freudentränen weg - wie schön! Die Arbeit hat sich gelohnt:
Na ihr seid ja sehr aktiv - da kannst du dir schon mal ein Maß Bier genehmigen. Gib zu - von dem Kuchen hast du auch noch genascht!
AntwortenLöschenDer Kuchen steht immer noch nahezu so hier, jetzt echt! Ich habe nur beim Verzieren mit Schokoguss zum Teil ein wenig abschlecken müssen! Ole mag nämlich Kuchen nicht so gern, lieber Schokolade in Reinform ;-) Die Pleulstange (Mikado) hat er gleich gegessen und die Waggonfüllung ist eh das beste :-)
AntwortenLöschenWg. dem Bier: Nachdem wir nie Bier zu Hause haben, schmeckt es auswärts umso besser, gerade bei unserer hohen Brauereidichte hier in Franken gibt es noch viele kleine Privatbrauereien. Da trinke ich am liebsten das Dunkle. Sogar Cadolzburg hat seit einem Jahr seine eigene Brauerei. :-)